Vom Gastarbeiter zum ausländischen Mitbürger - Cover
Vorbestellen

Details

ISBN/EAN: 978-3-525-50296-9
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2026
Sprache:
Deutsch

Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen


Weitere Details arrow_forward_ios

Vom Gastarbeiter zum ausländischen Mitbürger

Protestantismus und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschland (1957-1990), Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte 98, Reihe B: Darstellungen

90,00 €

Bitte in der Buchhandlung melden

Artikel erscheint am 09.11.2026

Beschreibung

In ihrer Studie zeigt Claudia Lepp, wie sich der Protestantismus ein neues Handlungsfeld organisatorisch und konzeptionell erschloss: von der Formationsphase der pastoralen und sozialen Hilfeleistungen, über die Professionalisierung der Ausländerarbeit bis hin zu deren Politisierung. Lepp untersucht die theologischen Deutungsmuster und die sozialethischen Konzepte, wie das der multikulturellen Gesellschaft, die seitens protestantischer Akteure in den öffentlichen Diskurs eingebracht wurden. Welche Strategien und Kanäle wählten sie für die Meinungsbildung und politische Einflussnahme auf dem Feld der Ausländerpolitik? Als besondere Herausforderung erwies sich die neue religiöse Pluralität in der Bundesrepublik. Wie reagierte der Protestantismus auf die im Kontext der Arbeitsmigration stattfindende Begegnung mit dem Islam? Am Ende der Studie wird noch ein Blick auf die Situation in der DDR geworfen und gezeigt, wie sich ostdeutsche Protestanten für ausländische Arbeitskräfte in ihrem Land einsetzten.

Schlagzeile

In ihrer Studie zeigt Claudia Lepp, wie sich der Protestantismus ein neues Handlungsfeld organisatorisch und konzeptionell erschloss: von der Formationsphase der pastoralen und sozialen Hilfeleistungen, über die Professionalisierung der Ausländerarbeit bis hin zu deren Politisierung. Lepp untersucht die theologischen Deutungsmuster und die sozialethischen Konzepte, wie das der multikulturellen Gesellschaft, die seitens protestantischer Akteure in den öffentlichen Diskurs eingebracht wurden. Welche Strategien und Kanäle wählten sie für die Meinungsbildung und politische Einflussnahme auf dem Feld der Ausländerpolitik? Als besondere Herausforderung erwies sich die neue religiöse Pluralität in der Bundesrepublik. Wie reagierte der Protestantismus auf die im Kontext der Arbeitsmigration stattfindende Begegnung mit dem Islam?