Details
ISBN/EAN: 978-3-389-19080-7
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
06.05.2026
06.05.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
28 S.
28 S.
Format (T/L/B):
0.3 x 21 x 14.8 cm
0.3 x 21 x 14.8 cm
Hersteller:
GRIN Publishing GmbH
info@grin.com
Waltherstraße 23
DE 80337 München
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Homophobie als Mechanismus toxischer Männlichkeit
Zur diskursiven Funktion des Begriffs 'Soyboy' im digitalen Raum
18,95 €
inkl. MwSt.
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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Koblenz-Landau (Germanistik), Veranstaltung: Sprachvariation - Toxische Kommunikation in digitalen Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwiefern können homophobe und feminisierende Zuschreibungen im digitalen Raum, exemplarisch am Begriff Soyboy, als Mechanismus toxischer Männlichkeit verstanden werden? Insbesondere ist zu untersuchen, ob und wie solche Sprachpraktiken normsetzende Grenzziehungen vollziehen, Abweichungen von hegemonialen Männlichkeitsidealen sanktionieren und dadurch bestehende Dominanzverhältnisse stabilisieren. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die theoretischen Zusammenhänge zwischen toxischer Männlichkeit, hegemonialer Männlichkeit, Performativität und homophoben Sprachpraktiken herauszuarbeiten und diese im Rahmen einer qualitativen Analyse exemplarischer digitaler Beiträge zu überprüfen. Dabei wird argumentiert, dass homophobe Zuschreibungen nicht ausschließlich der Diskriminierung homosexueller Identitäten dienen, sondern darüber hinaus als Instrument sozialer Kontrolle innerhalb männlicher Statusordnungen fungieren. Homophobie erscheint somit nicht nur als Ausdruck individueller Abwertung, sondern als normatives Regulativ, das männliche Zugehörigkeit performativ absichert. Die Arbeit gliedert sich zunächst in einen theoretischen Teil, in dem zentrale Begriffe und Konzepte, insbesondere hegemoniale Männlichkeit, Performativität und Genderpolicing, dargestellt werden. Darauf aufbauend wird Homophobie als sprachlicher Mechanismus toxischer Männlichkeit theoretisch eingeordnet. Im analytischen Hauptteil wird der Begriff Soyboy hinsichtlich seiner lexikalischen Struktur, semantischen Zuschreibungen und pragmatischen Funktionen untersucht. Abschließend werden die Ergebnisse im Hinblick auf die spezifischen Bedingungen digitaler Kommunikation reflektiert und in einem Fazit zusammengeführt.